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Die Buchbesprechung von Didine und KollegInnen
Mette Winge: Wenn der Fisch die Sonne fängtFretz&Wasmuth Verlag, 288 Seiten, gebunden, DM 44.90
Geneigte Leserin, geneigter Leser,wenn ein Buch "Wenn der Fisch die Sonne fängt" heißt, dann muß es schon etwas ganz besonderes sein. Und tatsächlich ist dieses Buch etwas für alle bibliophilen LeserInnen, schon sehr bald ist uns LeserInnen klar, daß kann nur eine Büchernarrin geschrieben haben und siehe da: Mette Winge ist Bibliothekarin, Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Was für eine gelungene Kombination für dieses Buch. Drei Ebenen hat dieses Buch. Da ist der Freund von Lina, Carsten, der Jung-Anwalt, dann natürlich Lina selbst, die etwas chaotische, lebenslustige Studentin, und Sophie Brahe, die hochbegabte Schwester des Astronomen Tycho Brahe, sie lebte im 17. Jahrhundert und war das Studienobjekt von Lina: Eigentlich wollte sie eine Studienarbeit über gelehrte Frauen in der Vergangenheit schreiben, doch sie verstrickt sich im Leben der Sophie Brahe. Schließlich entdeckt sie ein geheimes Dokument von Sophie Brahe und beginnt mit Nachforschungen, die sie nach Schweden, in die Bibliothek eines uralten Anwesens führen. Doch da wird Lina in eine Sache reingezogen, die nichts mehr mit der Vergangenheit zu tun hat und sie in Lebensgefahr bringt. Dies ist ein spannendes Buch über eine historische Person, es ist im positivsten Sinne ein Frauenbuch und darüber hinaus ein äußerst spannender Krimi. Zurecht ist dieses Buch bei unseren dänischen Nachbarn ein Bestseller geworden... Didine van der Platenvlotbrug
Die Besprechung erschien am 28. August 1999 Wollen Sie einen Kommentar abgeben? Schreiben Sie an Didine van der Platenvlotbrug © 1998, 1999 by Didine van der Platenvlotbrug |