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Die Buchbesprechung von Didine und KollegInnen
Gisela Krahl: Frech auf den Tisch - Wenn die Schlampe feiertWunderlich Verlag, 192 Seiten, Hardcover,
Geneigte Leserin, geneigter Leser,schon der erste Band des "Schlampenkochbuchs" wurde ein absoluter Bestseller und alleine aufgrund meiner Rezension damals im Hinnerk weiß ich von zehn Menschen, die sich sofort dieses so wichtige Standardwerk zugelegt haben. Und zurecht, denn noch heute koche ich immer wieder sehr gerne nach diesem Buch. Die Art der Kochbeschreibung macht dieses Buch so besonders: Statt dem Dr.-Oetker-Schulkochbuch-typischen 35 dl von dem und 275g von diesem, nimmt sich Frau Krahl die Freiheit lediglich Rahmenanweisungen zu geben und Platz für die eigenen Improvisationskünste zu lassen. Mir kommt dies sehr entgegen, mein reizender Mitbewohner verzweifelt, also all diejenigen, die Rezepte brauchen, in denen jeder Schritt idiotensicher fotografiert wurde und bis aufs zehntel Gramm alles vorgegeben wird, die werden mit diesem Buch nicht ganz so viel anfangen können, aber all diejenigen, die Kochen noch als kreative Kunst verstehen, werden dieses Buch lieben und schätzen. Nun liegt der zweite Band vor "Wenn die Schlampe feiert" und Frau Krahl hat wieder den Köchen in Hamburgs Edelrestaurant Rexrodt über die Schulter geschielt und die besten Ideen und Kreationen für feierliche Stunden gesammelt. Hier gibt es Rezepte für zweisame Erotik bis hin zur Tafel mit zwanzig Personen. Neben dem Menue für die besten FreundInnen gibt es das "Blender-Menue" oder das Ratz-Fatz-Buffett. Sofort habe ich testweise vier kleine Rezepte nachgekocht und ich kann es nur bestätigen: Wieder einmal große Ideen, kleine-feine Schweinereien und geniale Tricks. Auch dieses Buch wird in meiner umfangreichen Kochbuchsammlung einen Sonderplatz bekommen, denn ohne die Krahlkochbücher könnte ich mir ein kreatives Kochen nicht mehr vorstellen... Didine van der Platenvlotbrug
Die Besprechung erschien am 30. November 1999 Wollen Sie einen Kommentar abgeben? Schreiben Sie an Didine van der Platenvlotbrug © 1998, 1999 by Didine van der Platenvlotbrug |