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Die Buchbesprechung von Didine und KollegInnen
Paul Klee: Leben und WerkHatje Cantz Verlag, 356 Seiten, 452 Abbildungen,davon 142 farbig, DM 49.80, Broschur (Sonderausgabe) ISBN.: 3-7757-0770-0 Geneigte Leserin, geneigter Leser,dieses Werk ist die umfassendste Werkschau der Arbeiten Klees und basiert auf Ausstellungen in New York und Bern Ende der achtziger Jahre. Bisher war dieses Standardwerk zum Preis von DM 98.- erhältlich, und nun hat sich der Hatje Cantz Verlag dazu entschlossen, dieses hochgelobte Werk in der Broschurausgabe zum günstigen Preis anzubieten. Klee hat es wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation geschafft, stilübergreifend zu arbeiten. Er schaffte die Verbindung zwischen gegenständlicher Malerei und abstrakter Kunst. Er war nicht nur emsiger Künstler, sondern wurde durch seinen Lehrauftrag am Bauhaus auch zu einem fundierten Kenner und Theoretiker der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Anders als bei anderen Künstlern, in deren uvre einige wenige Werke hervorstechen und für die Einschätzung des jeweiligen Gesamtwerkes wichtig sind, erschließt sich das Werk Klees am ehesten über die Gesamtsicht. Schleichende Veränderungen, krasse Brüche und auch konstante Sujetwahl zeigen sich in der Synopsis dieses Buches hervorragend: von seinen Anfängen in München bis hin zu seinem Tod 1940. Die Pole, zwischen denen sich Klee bewegte, werden deutlich. Die repräsentative Auswahl der Werke zeigt die Fülle des Schaffens des Künstlers: naturalistische Zeichnungen, Aktstudien, Radierungen und Zeichnungen, aber auch Aquarelle, die berühmten magischen Quadrate und die berühmten Farbkompositionen begeistern. Abgerundet wird dieser Band durch diverse Essays von Jürgen Glaesmer, dem verstorbenen Konservator der Paul-Klee-Stiftung, O. K. Werkmeister und vielen anderen, die einen umfassenden Blick auf das Leben und die Werke des Künstlers werfen. Wirklich ein gelungenes Standardwerk, zu einem grandiosen Preis! Didine van der Platenvlotbrug
Die Besprechung erschien am 19. April 1999 Wollen Sie einen Kommentar abgeben? Schreiben Sie an Didine van der Platenvlotbrug © 1998, 1999 by Didine van der Platenvlotbrug |