Die Buchbesprechung von Didine und KollegInnen

Paul Harding: Im Reich des Teufels

Eichborn Verlag, 288 Seiten, gebunden, DM 36.-,
erschienen 1999, ISBN-Nr.: 3-8218-0371-1

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

hier liegt nun der zehnte Fall des äußerst erfolgreichen Ermittlerduos Sir John Cranston und Athelstan. Inzwischen hat sich eine riesige Fangemeinde gebildet, die dem Autor Paul Harding fast süchtig an der Feder hängen und jedes neue Werk senhnsüchtigst erwarten. Und zurecht, denn auch der zehnte Fall "Im Reich des Teufels" zeigt die Qualitäten Hardings: genaue historische Recherche und spannende Kriminalfälle, in gutem Stil geschrieben und mit einer guten Prise Humor und einer Menge Spannung - so schreibt man Bestseller...

Zur Story: Wir befinden uns im Sommer 1380. Der Krieg zwischen England und Frankreich ist auf seinem Höhepunkt. Jede Seite versucht dem Gegner den entscheidenden Schlag beizubringen. In dieser schwierigen Situation wird auf einem englischen Lehnsgut ein als Faustpfand benutzter Franzose umgebracht, vergiftet. Um die Franzosen von einem katastrophalen Gegenschlag abzuhalten, muß der Mord möglichst schnell aufgeklärt werden.

Nun muß unser Detektivduo schnell handeln, aber trotzdem geschehen immer mehr Morde, die auf den ersten Blick gar nichts mit einander gemein haben.

Wieder einmal hat Harding mit diesem Krimi seine eigene Klasse unter Beweis gestellt. Für alle Fans des historischen Krimis ist Harding nun zum Autor Nr. 1 geworden....

Didine van der Platenvlotbrug

Harding, Paul: Im Reich des Teufels
Kriminalroman aus dem mittelalterlichen London
Eichborn Verlag 1999, 288 S.
ISBN 3-8218-0371-1, DM 36,00

Die Besprechung erschien am 28. August 1999

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